Schwingungsanalyse CCIP – Teil 2: Modalanalyse
Im zweiten Teil der trittinduzierten Schwingungsanalyse von Decken mit
nach CCIP geht es um die Modalanalyse.
Jedes Tragwerk besitzt Schwingungs-Eigenmoden.
Jede Mode ist durch eine zugehörige räumliche Verformungsform, eine Eigenfrequenz, eine modale Masse und eine modale Dämpfung gekennzeichnet.
Eigenmoden sind die „bevorzugten“ Schwingungszustände eines Tragwerks, also die Muster, in denen es nach einer Stoßanregung schwingt.
Dies wird Anhand des CCIP näher erläutert. Anschließend werden mögliche Werte für die Dämpfung, ebenfalls anhand des CCIP, besprochen.
Danach wird eine Abschätzung für den gerissenen Zustand getroffen und dementsprechend die Schub- und Biegesteifigkeit reduziert.
Außerdem geben wir an, welche Lasten in mitwirkende Masse konvertiert werden sollen.
Nun können die Eigenmoden berechnet werden.
Anhand der Ergebnisse werden die beiden im CCIP genannten Typen von Strukturen erläutert und zwar niederfrequente Strukturen und hochfrequente Strukturen.
Niederfrequente Strukturen sind durch Eigenfrequenzen von unter ungefähr 10 Hz gekennzeichnet, während hochfrequente Strukturen eine niedrigste vertikale Eigenfrequenz von über 10,5 Hz vorweisen.
Und je nachdem, womit man es zu tun hat, sind auch entsprechend zwei verschiedene Verfahren anzuwenden.
Für Strukturen mit Eigenfrequenzen von unter 10 Hz („niederfrequente Strukturen“) soll die sogenannte „Resonanzantwort“ untersucht werden.
Für Strukturen mit Eigenfrequenzen von über 10,5 Hz („hochfrequente Strukturen“) soll die sogenannte „Impulsantwort“ angewendet werden.
Falls nun eine Struktur (wie bei uns hier vorliegend) potenziell für Resonanz- und Impulsantwort anfällig ist sind beide Berechnungen durchzuführen.
Wie das geht, wird im nächsten Video gezeigt.
Video: Schwingungsanalyse CCIP – Teil 2: Modalanalyse
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu dem Inhalt des Videos?
Welche anderen Videos zum Thema BIM mit SOFiSTiK würden Sie sich wünschen?
Schreiben Sie mir an: info@bimmitsofistik.de
Folgen Sie mir auf YouTube, so verpassen Sie keine neuen Videos: https://www.youtube.com/c/HerbertKeller-BIMmitSOFiSTiK
Sie finden mich auch auf LinkedIn: linkedin.com/in/herbert-keller
Zur Übersicht aller Tutorials: Alle Tutorials
Der Begriff Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt eine Arbeitsmethode für die vernetzte Planung, den Bau und die Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mithilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert (Computermodell). Building Information Modeling findet Anwendung sowohl im Bauwesen zur Bauplanung und Bauausführung (Architektur, Ingenieurwesen, Haustechnik, Tiefbau, Städtebau, Eisenbahnbau, Straßenbau, Wasserbau, Geotechnik) als auch im Facilitymanagement[1].
SOFiSTiK ist Europas führender Hersteller von Software für Berechnung, Bemessung und Konstruktion bei Bauprojekten. Die Lösungen des Unternehmens kommen weltweit bei über 2.000 Kunden zum Einsatz, die damit große und komplexe Infrastrukturprojekte, Hochbau- und Sonderprojekte realisieren. Dazu gehören unter anderem die Bosporus-Brücke in Istanbul und der Neubau der Leverkusener Rheinbrücke. Als Pionier beim Einsatz von IT im Bauwesen hat SOFiSTiK in den vergangenen über 30 Jahren die Möglichkeiten des Planens und Bauens maßgeblich mit vorangetrieben – unter anderem durch neue Methoden der Statikberechnung und Bewehrungsplanung[2].
Revit ist ein mehrere Planungsprodukte umfassender Technologiezweig von Autodesk für Architekten, Gebäudetechniker und Tragwerksplaner. Revit basiert nicht auf AutoCAD, sondern enthält einen eigenen, neuen Grafikkernel. Während das Basisprodukt von Autodesk, AutoCAD, nicht objektorientiert arbeitet, unterstützt Revit die neue Technologie BIM (Building Information Modeling).[1].
[1] Zitat von Wikipedia
[2] Zitat von der SOFiSTiK Homepage
